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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Aus dem Verein

Auch wenn Corona sich immer wieder bemerkbar macht und im Kreis oder Umfeld der Aktiven Krankheitsfälle - mit zum Glück milden Verläufen - auftreten, hat sich die Lage insgesamt entspannt. Nachdem im vergangenen Jahr die Zahl der Führungen schon langsam wieder angestiegen war, auch wenn die Anforderungen an die Organisation viel Mehrarbeit und Kopfzerbrechen verursacht hatte, hat sich die Situation in den letzten Wochen sehr erfreulich entwickelt, so dass für dieses Jahr wieder mit einem recht guten Ergebnis gerechnet werden kann.

Unbefriedigend ist dagegen die Situation im Museum. Nachdem zunächst Corona zur Schließung geführt hatte, kam von der Friedhofsverwaltung die Information, das Museum solle im Zuge der Restaurierung aller Baulichkeiten auf dem Friedhof ebenfalls in die Maßnahmen mit einbezogen werden. Dafür wurden auch Untersuchungen durchgeführt, und es entstand der Eindruck, dass sich eine Wiedereröffnung in der bestehenden Form nicht lohnen würde, da die Arbeiten in absehbarer Zeit beginnen könnten. Und daran sollte sich dann die dringend erforderliche Modernisierung der Ausstellung anschließen.

Seit Kurzem ist nun aber bekannt geworden, dass die dem Friedhof zur Verfügung stehenden Gelder bei Weitem nicht ausreichen und eine Restaurierung des Museums aktuell nicht möglich ist. Es müssen zunächst weitere Geldquellen gefunden werden. Bis dahin wird aber sicher noch einige Zeit ins Land gehen. Als Übergangslösung - und auf dringenden Wunsch einiger Aktiver - wurde daher beschlossen, das Museum wenigstens an den Sonntagen wieder für einige Stunden für Besucher zu öffnen, aktuell von 10 bis 13 Uhr. Außerdem ist ein Besuch nach Vereinbarung möglich - Anfragen telefonisch unter 040/ 50 05 33 87 oder per Email - [email protected].

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Landschaftliche Gräberfelder (September 2022).
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